30-20-10 – Tschö, 2016, Servus, 2017!

Ich habe gerade keine große Lust einen Rückblick auf 2016 zu schreiben. Nicht, weil es nicht gut war – im Gegenteil! Sondern weil im Moment sehr vieles sehr anders ist als Anfang des Jahres und ich mittlerweile echt glücklich damit bin.

Im Titel stehen sie, meine momentanen „Glückszahlen“. Wie zuletzt hier beschrieben hat sich mein Tagesablauf weiter „stabilisiert“:

30min Yoga vor der Arbeit

20min Kraft wenn es am Abend halt passt

10min Meditation vor dem schlafen gehen

Flexibilität-Stabilität-Mentales – ganz gut gemixt! Im Dezember hat sich das so entwickelt:

Irgendwie doch ganz cool wenn man es so dokumentiert sieht!

An Arbeitstagen ist der Ablauf so fix – quasi ein „extended #Enduthon“, an Wochenenden eher variabel – aber da ist auch im Alltag mit den Kids viel Bewegung drin. Wobei bis auf das Yoga am Morgen der Rest auch klappt!

Ich habe zwar immer meine Laufklamotten bereit liegen, kann mich aber nicht aufraffen vor der Arbeit raus zu gehen (wie ebenfalls bereits geschrieben „muss“ ich um 6:30 fertig zum los fahren sein). Ich habe überlegt warum das  so ist… ja, es ist Winter, ja, die Nächte sind in der Regel nur um die 6h lang, aber noch früher müsste ich auch zum Laufen nicht raus. Der Hauptgrund dürfte gerade schlicht und einfach sein, dass ich kein Ziel habe…

2016 lief eigentlich zu gut:

Die 5000m PB lief ich mehrmals unter 20min, sogar jetzt noch „ohne Training“

Die 10000m PB konnte ich dann unter die 40min drücken

Meine ersten beiden Halbmarathons sind eingetütet und auch dort konnte ich die 1:30h auf Anhieb durchbrechen.

Und dann war da natürlich noch der spontane Start im Urlaub bei dem ich zum ersten (und vielleicht letzten) Mal einen Lauf gewonnen habe!

Ok, das war also doch eine Kurzzusammenfassung von 2016, also hier noch das „Jahreslaufkilometerbild“, dass auch schön den Cut ab Oktober dokumentiert:

 

(es fehlen die WK nach Juni … warum auch immer)

Ich glaube zwar, dass zeitlich gesehen noch mehr gehen würde- bei der doch kurzen Zeit die ich erst Laufe ist das denke ich nicht soooo gewagt – aber: warum? Ich müsste so viel Zeit rein stecken (die ich momentan einfach nicht habe) nur um vielleicht ne 17/18:xy auf 5, oder 38:xy auf 10km zu laufen? Nein, das ist gerade wirklich nicht motivierend. Außerdem fühle ich mich momentan durch die vielen verschiedenen Dinge die ich mache im Allgemeinen so fit wie vielleicht noch nie!

Auf der anderen Seite steht da noch mein Wunsch den Marathon „abzuhaken“ – den wohl so gut wie jeder mehr oder weniger ambitionierte Hobbyläufer in sich trägt. Allerdings ist mein bisher längster Lauf „nur“ rund 25km gewesen. Da fehlt noch eine ganze Ecke und die trainiere ich nicht morgens zwischen 5 und 6 Uhr rein. Eventuell würde ich auch jetzt in der Lage sein anzukommen – irgendwie… vielleicht. Aber wenn ich das angehe, dann richtig!

Andererseits würde mich dieses „Triathlon“ schon auch weiter reizen. Eventuell mit einem Schritt zurück zur Volksdistanz oder so, aber da braucht man ja noch mehr Zeit zum Training! Egal, auch das ist ferne Zukunftsmusik.

So, was bringt denn jetzt 2017? Wenn es so weiter läuft wie momentan ist alles prima! Wenn ich es dazu noch irgendwie hin bekommen sollte den ein oder anderen Lauf einzulegen umso besser! Momentan sehe ich das aber als Bonus und nicht als „Muss“.

Im Terminkalender steht 2017 bisher nur der Tiergartenlauf und einen Titel habe ich ja wie erwähnt auch zu verteidigen 😀 Auf mehr will ich mich (noch) nicht festnageln. Irgendwann kommen wieder andere Zeiten in denen ich das Laufen wieder besser in den Alltag integrieren kann, dann ändern sich auch wieder die läuferischen Ziele 🙂

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