Panoramalauf Wendelstein

Etappe 2 in 2017: der Wendelsteiner Panoramalauf! Zum ersten mal in Wendelstein am Start stand eine zweite Premiere an: getreu dem Motto: „Ein Hoch auf den Hobbylauf“ hatte ich mich für ebendiesen gemeldet. Allerdings dürfte das so ziemlich einer der kürzesten Hobbyläufe sein die es so gibt: gerade einmal 4,3km standen an.

Aber eins nach dem anderen. Ankunft am Gymnasium/Sportplatz Wendelstein war deutlich vor Beginn des Bambinilaufs. Wir haben gemütlich die Unterlagen geholt und hatten dann immer noch rund 30min bis zum Start. Die hat unser Großer dann für ein „Ich lauf, ich lauf nicht, ich lauf,…“ Spielchen genutzt und kam sozusagen erst in letzter Minute zum Start. Seine kleine Schwester wollte von Anfang an unbedingt starten – mit mir an der Hand, klar – sodass wir beide schon etwas eher im Startbereich waren. Insgesamt waren etwa 20-25? Jungs und Mädels in den Altersklassen U6 und U8 da.

Bambinilaufstrecke – Mittelteil

Auf los ging’s dann auch schon los! Wir reihten uns hinten ein, mit 3 Jahren ist man tempomäßig in dieser Gruppe jetzt eher nicht vorne dabei 🙂 Gelaufen wurde eine „Gymnasiumsrunde“ von 640m die wir tüchtig gerannt/gegangen sind und als insgesamt vorletzte – unter lautem Beifall der nicht vielen, aber sehr gut anfeuernden Zuschauer – ins Ziel brachten. Unser Großer war da natürlich schon etwas länger 😉

Alle 15min starteten dann weitere Schülerläufe (ca 1,4 und ca 2,8 km, diesmal M/W getrennt) und es fanden zeitgleich die Bambinisiegerehrungen statt. Leider wurde es bei beiden der „undankbare“ 4. Platz. Beim Großen fehlten 2 Sekunden auf Platz 3 (und nochmal 2 Sekunden auf Platz 2), bei „Kind 2“ kam eine Nachmeldung rein – somit waren es 4 Mädels und wir deutlich die letzten. Egal, auf’s Podest durften alle, Urkunde und Medaille gab es auch, nur unser Großer hat sich etwas über den nicht erhaltenen Pokal geärgert. Aber wie hat er gesagt: „Letztes mal war ich 5., Heute 4. Dann halt beim nächsten mal!“ Genau so!

Nun war es nicht mehr lange hin zum Hobbylauf. Ich bin die Strecke vom Bambinilauf nochmal zum Einlaufen gelaufen und gesellte mich dann zum Start. Mein Ziel war eine Zeit zu schaffen mit der ich im Vorjahr auf’s Podest gekommen wäre (grobe 16:30). Allerdings sollte die Zeit sehr schnell sehr nebensächlich werden. Wenn man nicht gerade Usain Bolt heißt und ein 200m Rennen läuft gibt es wohl immer irgendwo irgendwen der schneller ist als man selbst. Das schöne – oder blöde, je nachdem wie man es betrachtet – am Laufsport ist ja, dass man nur auf sich selbst schauen kann/muss/braucht/sollte. Die anderen kann man nur minimalst beeinflussen und gerade bei „kurzen“ Distanzen (vielleicht bis einschließlich Halbmarathon) ist am Start schon klar wer gewinnt. Ich hatte das Gefühl, dass es bei mir heute so sein könnte.
Peng! Los!

Und gleich vorne. Schlagartig war das Rennen nicht mehr „ich will Zeit x“, sondern „Ich will schauen, dass ich hier bleibe“. Gefühlt wollte ich daher nicht ganz so lospreschen, hat laut Aufzeichnung nicht ganz geklappt 😉 Es ging vom Gymnasium zum Ortsrand, über einen Feldweg ins nächste Dorf, am voll besetzten Wirtshausbiergarten vorbei, zurück über einen Feldweg zum Waldrand (hier konnte ich mich in der Kurve zum ersten mal umsehen und sah: nichts), dort etwas entlang und gleich darauf zurück nach Wendelstein und zu Start/Ziel. Was sich nach viel anhört waren rund 3,1km. Es wurde noch die Schleife der Schülerläufe hinterher gelaufen: Ortsausgang, links direkt zum Waldweg von Runde 1 und wieder zurück, ein paar Überrundungen und ab ins Ziel. Zielzeit 16:25, Erster, YAY!

Platt wie ein Marienkäfer (nach 4km ey! … ok bei so ’ner „Hitze“ war ich lange nicht mehr unterwegs ;)) habe ich mich noch kurz mit dem Führungsradler unterhalten und auf meine Family gewartet 🙂 Wir haben dann noch allen applaudiert, dann ging’s kurz Zielzitronentee schlürfen (gratis) und zum Kuchenbuffet (1/1,50 pro Stück). Nach ein paar Schülerlaufsiegerehrungen durfte ich dann meine Urkunde und den Pokal abholen – Baby durfte mit 🙂

 

 

Schön war’s! Schade, dass die Kid’s jeweils um einen Platz den Pokal verpasst haben, aber so ist es manchmal. Beim Rothseelauf vor ein paar Wochen war ich mit ähnlicher Leistung wie heute nicht mal in den Top 10, aber ich bin halt auch nicht Usain Bolt 🙂

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