Über den Tellerrand

Es war längere Zeit still hier im Blog, einfach weil es nichts Neues zu erzählen gab. Das Training nimmt zwar langsam wieder Fahrt auf, auch Yoga, Kraft und Meditation laufen weiter – alles in Butter. Heute geht es um etwas, das auf den ersten Blick nicht direkt etwas mit Sport und Laufen zu tun hat: Luftverschmutzung.

Neulich las ich einen Artikel bei der Süddeutschen Zeitung: Die Luft ist verdreckt. „Dieselgate“ wird beiseite gewischt ohne das sich wirklich was tut. Ziemlich viel ziemlich scheiße also. Aber so wirklich bekommt man das eigentlich gar nicht mit. Ich habe mir also gedacht: mach mal selber was!

Schritt 1: Infos suchen. Gibt’s denn überhaupt welche? Siehe da, die Stadt Nürnberg hat mehrere Messstationen verteilt und pumpt die Messdaten auf die eigene Homepage! Downloadbar als csv-Datei! 

Schritt 2: Daten sammeln. Die Dateien werden stündlich aktualisiert. Also hab ich das gemacht was ich kann – ein kleines Programm geschrieben, dass die Daten abholt und lokal  sichert. Hab das ja nicht zum Spaß gelernt 😉 …es ist momentan mehr oder weniger ein erweiterter Prototyp, tut aber was er soll. 

Schritt 3: Shout it out! Was bringen mir die Daten lokal? Nix. Es soll ja kommuniziert werden wenn was aus dem Ruder läuft. Ich habe jetzt selbst keinen Plan was die Daten so genau bedeuten, also ab wann ein gemessener Wert „meldewürdig“ ist, aber auch hier ist die Stadt vorbildlich und gibt Grenzwerte, die nicht überschritten werden sollen, gleich mit an! Die habe also genommen um bei Überschreitung eben dieser einen Tweet in die Welt zu senden. Folgt also dem @UmweltBotNbg auf Twitter um die Infos zu erhalten. Täglich kommt noch 1 Heartbeat-Tweet um zu sehen ob die Kiste läuft.

Ausblick: Für den Anfang und die knappe Zeit die da rein geflossen ist bin ich schon ganz zufrieden damit. Mehr lose als fest geplant habe ich:

  • weitere Ziele ansteuern (evtl. Facebook oder einen Blog), 
  • eine Datenbank hinten dran hängen (die Files sind auf Dauer nix, aus der DB könnte man mehr raus holen!) 
  • den Quellcode zu veröffentlichen und evtl noch ausführlicher zu beschreiben – in dem kleinen Ding stecken ja doch einige Themen drin, die man mal wieder brauchen kann!

Weitere Ideen gerne zu mir, ansonsten folgt doch dem Bot und/oder teilt seine Existenz 🙂

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