1. Juli 2015

Rothsee Triathlon 2015

Wettkampfbericht vom Fleggo

Startnummer 1110, Gruppe 8! 🙂 09:50 geht’s los!

Wie angekündigt: aufwärmen fand nicht statt sondern wurde ins Schwimmen eingebaut ^^ Vor dem Start hatte ich dafür noch eine nette Plauderei mit zwei anderen Starten (Vater & Sohn), deren Startnummer ich mir aber nicht gemerkt habe. Mal schauen ob ich das aus der Starterliste rausfinde. Die fanden es sehr amüsant, dass ich (wohl als einziger Starter überhaupt) nicht mal eine Schwimmbrille auf hatte 😀


Schwimmen: Ich habe mich erst mal relativ hinten eingeordnet, da ich ja wusste, dass ich nicht soooo schnell sein werde. Wobei relativ weit hinten hier bedeutet: in zweiter oder dritter Reihe, weil einfach in der Breite so viel Platz ist, dass es gar nicht mehr „Startreihen“ gibt). Beim Einstieg ins Wasser bin ich dann erst mal halb ausgerutscht – yeah! Im Wasser war ich dann erstaunt, dass ich mit den anderen eigentlich doch relativ gut mithalten konnte. Das lag wohl daran, dass es die letzte Startgruppe – und somit eh die schwächsten Schwimmer – war. Außerdem sind die, die prinzipiell zwar schneller schwimmen könnten so ohne Orientierung unterwegs gewesen und mussten dadurch einiges mehr an Strecke zurücklegen. So habe ich mich gefühlt am Ende des mittleren Gruppendrittels eingereiht und versucht den anderen auszuweichen, wenn die es schon nicht machen (einer hat sich im Wasser dafür entschuldigt, dass er mir aufs Bein gehauen hat, nen Arm gab’s auf den Kopf, mehrmals wurde ich geschnitten … was solls 🙂 ). Kurz vor dem Ende trieb ein Schwimmer der vorherigen Startgruppe im Wasser (nein, also schwamm schon noch, mehr oder weniger 🙂 ) – bevor ich den allerdings überholen konnte kam von hinten schon der erste Staffelschwimmer vorbei geschossen. Abgefahren! … Beim Ausstieg aus dem Wasser bin ich auch nochmal weg gerutscht, da ich dachte ich brauch die Hand der Helfer nicht. Tja, Fehleinschätzung 😀

Wechsel 1: das Geile, wenn man nix außer der Badekappe an hat: Der Wechsel ist prinzipiell in einer sensationellen Zeit möglich. Meine Beine waren zwar noch Gummi, aber ich bin doch relativ gut raus gekommen. Den Beutel habe ich gleich gefunden, Badekappe schon unten gehabt, rein damit und durchs Zelt gehuscht, wo viele aus meiner Startgruppe noch in ihrem Neo hingen und sich raus gequält haben. Auf dem Weg zum Rad wäre ich fast in die Falsche Gasse eingebogen, habe die Kurve aber nochmal gekriegt. Das Anziehen der Socken und Schuhe hat gefühlt ewig gedauert, war aber ok. Mit dem Startnummernband hatte ich auch kurz Probleme (da ich zwei Gels im Band hatte hat sich das immer verdreht…). Eines der beiden Gels habe ich gleich vor dem Radstart verdrückt – war wohl auch eine gute Idee, das nicht während der Fahrt zu machen 🙂

Radfahren: Gefühlt der beste Wettkampfteil. Musste mich kurz eingewöhnen und orientieren wie das alles so abläuft, habe dann aber relativ schnell meinen Rhythmus gefunden und alles überholt, was so in die Quere kam – von hinten kamen nur die Staffelfahrer an. War schon geil 😀 Beim ersten „Anstieg“ kurz nach dem Start hatte ich kurzzeitig einen Kleintransporter zum Windschattenfahren, ansonsten habe ich versucht den vorgegebenen Abstand zu den anderen Radlern auch einzuhalten. Die echten Anstiege rund bei der Hälfte der Strecke, sowie kurz vor dem Ende waren ziemlich giftig, gingen aber dann doch erstaunlich gut verglichen mit den anderen, die zeitgleich mit mir da am Berg waren. Sehr schön war’s, dass mich an beiden Anstiegen kurz vorher Staffelradler auf ihren Zeitfahrmaschinen überholten, die dann aber am Berg echt Probleme hatten, sodass ich wieder vorbei ziehen konnte. Zwar nur kurz, aber immerhin :). Während der Fahrt ist mir aufgefallen, dass ich hauptsächlich auf dem Großen Blatt unterwegs war. Im Training habe ich immer das kleine bevorzugt. Schiebe ich mal auf den Wettkampfmodus 🙂 Außerdem hätte ich das Trinken vorher mal üben sollen. Ging schon, war aber doch ungewohnt. Sonstige Besonderheiten: 1 Mountainbike überholt, von 1 Staffel auf einem Tandem(!) überholt worden.

Wechsel 2: Der Wechsel war super. Bin rein gekommen in die Wechselzone und habe mich erstmal gefreut wie ein Schnitzel, dass das Rohr meiner Startgruppe ziemlich komplett leer war. Also Rad rein, Schuhe und Helm aus, Laufschuhe an, (Sonnenbrille wollte ich auch ablegen, habe ich aber vergessen ^^), schnell noch einen Schluck aus der Flasche trinken und los! Auf dem Weg raus die Nummer nach vorne gedreht – hier wollte ich eigentlich mein zweites Gel schlürfen – nix war’s! Irgendwo unterwegs verloren :/

Laufen: Das Laufen ging ziemlich gut los, musste allerdings um die anderen auf der Strecke Slalom laufen 😉 Ab KM 2 bin ich etwas langsamer geworden, das relativ hohe Tempo wäre auf Dauer nicht gut gegangen. Zum Glück habe ich beim FunRun das Trinken während dem Wettkampf geprobt (dort hatte ich Anfangs echt Probleme, die haben aber die Becher auch viel zu voll gemacht), sodass es hier alles gut ging. Nach dem Anstieg am Ende der ersten Runde haben sich meine Oberschenkel gemeldet mit den Worten „Wennst des nochmal machst krampfen wir zurück!“ 😀 … aber wer hört da schon drauf. Das Tempo habe ich trotzdem nicht mehr erhöht, ich wollte schließlich nicht am letzten Anstieg kaputt gehen.

Das Ergebnis in Zahlen:
Offizielle Zeiten: 00:35:03 – 01:20:57 – 00:45:22 -> Gesamt: 02:41:22
Platzierung: Gesamt 428 / 880, AK 74 / 102, Startgruppe: 11 / 115
Schwimmen: ca. Platz 700; Startgruppe: 67/115
Rad: ca. Platz 360; Startgruppe: 5 (!!) / 115
Lauf: ca. Platz 310; Startgruppe: 11 (!) / 115

 

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